Du möchtest live dabei sein, wenn Menschen gerettet werden und Notfallsanitätern und Ärzten tatkräftig unter die Arme greifen? Als Rettungssanitäter kannst du ohne jahrelange Ausbildung deinen Beitrag leisten und eine lebensentscheidende Unterstützung für das Rettungsfachpersonal sein. Wenn du an einem unserer Kurse für Rettungssanitäter in Hannover teilnehmen willst, wende dich an uns per E-Mail, Telefon oder Kontaktformular.
Die Rettungssanitäterausbildung auf einen Blick
Schulischer Ausbildungsort: Hannover genaue Adresse
Praktische Ausbildungsorte: Krankenhaus, Lehrrettungswache
Beginn: 01.08.2019
Umfang: 520 Stunden, 13 Wochen à 40 Stunden
Abschluss: Rettungssanitäter
Zugangsvoraussetzung: Schulabschluss sowie ggfs. ärztliches Zeugnis und amtliches Führungszeugnis
Kostenübernahme: Nicht gesetzlich geregelt, mit dem Arbeitgeber besprechen
Inhalte der Ausbildung: Grundlagen der Notfallmedizin, Anatomie, Herstellung von Transportbereitschaft von Patienten, Korrekte Reinigung von Rettungswagen und Geräten, Protokollierung
Typische Arbeitgeber: Rettungsdienste, Hilfsorganisationen, Sicherheitsdienste, Bundeswehr
Berufliche Perspektiven: Weiterbildung zum Lehrrettungsassistenten, Einsatzleiter Rettungsdienst oder Rettungswachenleiter, eine Anrechenbarkeit für den Notfallsanitäter ist leider nicht gegeben
Anmeldung: Per E-Mail, Telefon oder Kontaktformular

Voraussetzungen für die Ausbildung in Hannover
Grundsätzlich kann jeder mit einem Schulabschluss ab dem 17. Lebensjahr den theoretischen Teil dieser Ausbildung absolvieren. Der praktische Teil der Ausbildung darf erst ab 18 Jahren begonnen werden. Du solltest körperlich fit sein und keine Angst vor Blut haben. Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein sind außerdem eine gute Voraussetzung. Gegebenenfalls werden ein ärztliches Zeugnis und/oder ein amtliches Führungszeugnis verlangt.
Ist Rettungssanitäter ein richtiger Beruf?
Der Begriff „Ausbildung zum Rettungssanitäter“ ist etwas irreführend, denn der Rettungssanitäter ist in dem Sinne kein anerkannter Ausbildungsberuf. Es gibt zwar eine Prüfung sowie ein Zeugnis, aber durch die auf Bundeslandebene geregelte geringe Stundenanzahl der Ausbildung ist der Rettungssanitäter nicht als Beruf anerkannt. Da Rettungssanitäter aber als Hilfe beim Rettungsdienst und im Rettungswagen sowie bei diversen anderen Einsatzgebieten benötigt werden, hast du gute berufliche Perspektiven. Mehr dazu unter „Arbeitgeber und Zukunftsaussichten“.
Wann ist eine Ausbildung zum Rettungssanitäter sinnvoll?
Auch wenn der Rettungssanitäter nicht als vollwertiger Ausbildungsberuf anerkannt ist, eignet sich die Ausbildung natürlich in erster Linie, um hauptberuflich als Rettungssanitäter zu arbeiten. Die Ausbildung zum Rettungssanitäter wird aber auch häufig von ehrenamtlichen Mitarbeitern im Rettungsdienst wahrgenommen oder von Personen, die ihren Bundesfreiwilligendienst absolvieren wollen. Auch für zukünftige Studenten, die in der Wartezeit auf das Medizinstudium etwas Sinnvolles tun möchten, kann die Ausbildung interessant sein. Zudem hast du bessere Einstiegschancen bei Sicherheitsdiensten.
Arbeitgeber und Zukunftsaussichten
In erster Linie arbeiten Rettungssanitäter bei Rettungsdiensten und im Krankentransport, aber auch Sicherheitsdienste stellen gerne Personen mit Rettungssanitäterausbildung ein. Hilfsorganisationen oder die Bundeswehr sind weitere typische Arbeitgeber. Um deinen Status als Rettungssanitäter aufrecht zu erhalten und langfristig in diesem Beruf zu arbeiten, musst du jährlich einen rund 30-stündigen Lehrgang belegen. Das hält dein Wissen frisch. Du kannst dich darüber hinaus zum Lehrrettungsassistenten, zum Einsatzleiter Rettungsdienst oder zum Rettungswachenleiter weiterbilden lassen. Mit einem Abitur bieten sich zudem Studienfächer wie Sicherheit und Gefahrenabwehr oder Sozialmanagement an.
Kann ich mir die Ausbildung später anrechnen lassen?
Eine Anrechnung der Ausbildung zum Rettungssanitäter für eine spätere Ausbildung zum Notfallsanitäter wäre naheliegend, ist aber vom Gesetzgeber ausgeschlossen. Wir bieten an unserer Schule auch die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter an. Ob die Ausbildung als Praktikum für ein Studium im medizinischen oder sozialen Bereich anerkannt wird, erfragen Sie am besten beim jeweiligen Lehrstuhl.
Aufgaben und Einsatzgebiete
In der Regel wirst du als Rettungssanitäter im Krankentransport zur Patientenbetreuung eingesetzt, als Beifahrer von Rettungs- oder Notarztwagen oder bei Veranstaltungen. Den Rettungswagen selbst fahren darfst du nur, wenn du zusätzlich über eine Erlaubnis zur Personenbeförderung verfügst. Du musst vor allem die Versorgung von Notfallpatienten einleiten, Blutungen stillen und die Vitalfunktionen des Patienten überwachen. Außerdem unterstützt du den Notfallsanitäter oder den Notarzt zum Beispiel bei lebenserhaltenden Maßnahmen oder bei der Herstellung der Transportfähigkeit eines Patienten. Auch die Reinigung und Desinfektion des Rettungswagens und der Geräte gehören zu deinen Aufgaben. Meist erstellt ein Rettungssanitäter die notwendigen Notfallprotokolle und Einsatzberichte. Rettungssanitäter sind außerdem oft bei Veranstaltungen wie Konzerten oder Stadtfesten vor Ort, um zum Beispiel kleine Wunden zu versorgen oder kollabierende Konzertbesucher zu behandeln.
Inhalte der Ausbildung zum Rettungssanitäter in Hannover
Du erlernst bei uns Grundlagen der Notfallmedizin. Das beinhaltet konkrete Techniken zur Rettung kranker oder schwer verletzter Menschen. Insgesamt umfasst die Ausbildung zum Rettungssanitäter in Hannover 520 Stunden, die sich aufteilen in einen theoretischen Teil, in ein Klinikpraktikum sowie in ein Praktikum an einer Lehrrettungswache. Am Ende gibt es zudem eine Prüfung.
Der theoretische Grundlehrgang umfasst 160 Stunden. Hier lernst du Anatomie, Physiologie und Grundlagen der Notfallmedizin. In ersten praktischen Übungen kannst du dein neues Wissen auch gleich einsetzen.
Dann folgt der erste praktische Teil in einem Krankenhaus, der ebenfalls 160 Stunden umfasst. Dabei lernst du den Klinikalltag kennen und wirst in typische Arbeitsabläufe eines Krankenhauses integriert. Du bekommst Einblicke in die Notfallambulanz sowie in die Intensivstation und musst Infusionen vorbereiten und Dokumente erstellen.
Der zweite praktische Teil umfasst wieder 160 Stunden und erfolgt in einer Rettungswache. Hier wirst du bereits bei echten Rettungseinsätzen eingesetzt und kannst Notfallsanitätern bei ihrer wichtigen Arbeit assistieren.
Abschließend folgt der Abschlusslehrgang mit 40 Stunden, der dich auf konkrete Prüfungsinhalte vorbereitet. Dann findet auch die Abschlussprüfung statt.
Arbeitszeiten
Es gibt unterschiedliche Arbeitsmodelle für Rettungssanitäter. In der Regel kannst du von einer 40-Stunden Woche ausgehen. Nachtdienst, Schichtdienst, Arbeit an Wochenenden und Bereitschaftsdienst gehören zum Alltag. Gesetzlich geregelt ist, dass Rettungssanitäter nicht mehr als 48 Stunden in der Woche arbeiten dürfen.
Kleines Rettungsdienst ABC
Im Volksmund werden Sanitäter nicht genauer unterschieden. Von der Ausbildung und den Befugnissen her gibt es aber gravierende Unterschiede. Deswegen an dieser Stelle eine kleine Übersicht.
Notfallsanitäter wird man mit einer dreijährigen Ausbildung. Bei guten Leistungen kann die Ausbildung etwas verkürzt werden. Als Rettungsassistent bieten sich zudem verschiedene Möglichkeiten mit einer Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter qualifiziert zu werden. Der Notfallsanitäter hat am Notfallort und beim Rettungstransport mehr Handlungskompetenzen als ein Rettungsassistent oder ein Rettungssanitäter. Er kann weitgehend unabhängig vom Notfallarzt handeln, hat aber auch viel Verantwortung zu tragen. Informiere dich über unsere Ausbildung zum Notfallsanitäter.
Der Rettungsassistent muss sich seit 2014 und bis spätestens Ende 2010 zum Notfallsanitäter weiter qualifizieren, um seine Rolle im Rettungswagen nicht zu verlieren. Zuvor konnte man sich durch eine zweijährige Ausbildung zum Rettungsassistent qualifizieren. Der Rettungsassistent hat weniger Befugnisse und Verantwortung als der Notfallsanitäter. Aufbaukurse für die Ergänzungsprüfung sollen die fehlenden Kompetenzen lehren und den zukünftigen Notfallsanitäter auf die erweiterten Aufgaben vorbereiten.
Rettungssanitäter unterstützen Notfallsanitäter und Notärzte bei ihren Aufgaben. Das heißt, sie assistieren bei lebensrettenden Maßnahmen, bei der Vorbereitung zur Transportfähigkeit und sie helfen bei der Dokumentation. Bereits ein Kurs mit 520 Stunden kann zum Rettungssanitäter qualifizieren.
Du hast Lust bekommen, dich in Hannover zum Rettungssanitäter ausbilden zu lassen oder hast noch Fragen? Wende dich an uns per E-Mail, Telefon oder Kontaktformular.